Perilla und Rote Trauben-Extrakt
Die Perilla-Pflanze – eine wichtige Omega-3-Quelle
Die Perilla (Perilla frutescens), auch Chinesische Melisse oder Wilder Sesam genannt, ist in Ost- und Südostasien heimisch und gehört zur Familie der Lippenblütengewächse, genau wie Minze oder Basilikum. Geruch und Geschmack der Pflanze sind aromatisch, doch schwer zu beschreiben. Das Aroma erinnert entfernt an Zimt, Anis oder Süßholz, der Geschmack hat eine deutlich herbe Note.
In Asien kennt man zwei Sorten: Die eine hat krause Blätter, die je nach Sorte rot oder grün gefärbt sind. Die rotblättrige Sorte findet vor allem als Küchenkraut Verwendung, wobei nur die frischen Blätter verwendet werden. Die grünblättrige Sorte wird wegen ihrer Samen geschätzt, aus denen das Omega-3-reiche Perilla-Öl gewonnen wird.
Das Öl der Samen der Perilla enthält alle positiven Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren. Da es jedoch pflanzlichen Ursprungs ist, ist es nicht nur leicht verträglich, sondern frei von Schwermetallen. Diese sind oft in Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Meer vorhanden. Die meisten im Handel erhältlichen Omega-3-Fettsäuren werden nämlich aus Fischöl gewonnen, das bekanntlich für viele Personen unangenehm und unverträglich ist. Omega-3-Fettsäuren gelten als die wirksamsten pflanzlichen Antioxidantien und können nicht nur den Fettstoffwechsel kontrollieren, sondern lindern auch Depressionen.
Perillaöl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen, die vor allem in China eine lange Tradition genießt. Ihre Samen werden sowohl ganz als auch in Form von Öl als Gewürz verwendet und dank ihrer wohltuenden Auswirkungen auf die Gesundheit eingesetzt. In Japan z.B. wird Perillaöl zum Anmachen von Salaten verwendet und die Pflanze selbst ist roh genauso wie gekocht genießbar.
Das Samenöl der Perilla frutescens ist reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolsäure) und Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) und stellt einen wichtigen Bestandteil der Ernährung dar.
Rotwein und das Französische Paradox

Lange rätselten die Forscher, warum Männer und Frauen zwischen 40 und 69 Jahren in Frankreich deutlich herzgesünder sind als in anderen europäischen Ländern. Und das, obwohl die Franzosen genauso fetthaltig essen und sogar mehr Zigaretten rauchen als der Rest der Europäer. Seit 1992 gilt das "Französischen Paradox" als gelöst. Die französischen Wissenschaftler Renaud und de Lorgeril entdeckten, dass der regelmäßige, maßvolle Genuss von Rotwein hilft, die Gefäße gesund zu halten. Das wurde in späteren Studien bestätigt. Seither empfiehlt sogar die US-Regierung in ihren Ernährungsrichtlinien moderaten Weingenuss.
Seit Entdeckung des Französischen Paradox ist man auf der Suche nach den "herzgesunden" Inhaltsstoffen des Rotweins. Die aus ernährungsphysiologischer Sicht interessantesten Substanzen sind die Rotwein-Phenole – eines davon ist das Resveratrol. Diese Phenole sind vorwiegend in den Traubenschalen und -kernen enthalten.
Weil bei der Rotwein-Herstellung die zerkleinerten Trauben für mehrere Tage mit dem Traubensaft bei der "Maischegärung" in Kontakt bleiben, enthält Rotwein wesentlich höhere Konzentrationen an Phenolen (1500 bis 4000 mg/l) als Weißwein (200 bis 500 mg/l).
Aber muss es wirklich Rotwein sein? Ist es unter dem Aspekt der täglichen Nährstoffzufuhr nicht viel besser, die gefäßgesunden Nährstoffe ohne Alkohol aufzunehmen? Fest steht: Es bedarf keiner alkoholischen Gärung, um die positiven Effekte auf unsere Gefäßgesundheit zu erzielen. Wichtig ist nur, dass die Trauben mit Schalen und/oder Kernen verarbeitet werden. Denn dort konzentrieren sich die Phenole, die für die Gesunderhaltung der Gefäße mit verantwortlich sind.
Durch die genaue Deklaration bei TUIM®, weiß man immer, wieviel gefäßgesunde Rotwein-Phenole man zu sich nimmt – und das ganz ohne Alkohol Sechs Kapseln TUIM® entsprechen etwa einem viertel Liter Rotwein.
1992 erkannten die Forscher Renaud und De Lorgeril die vorbeugende Wirkung von Rotwein bei Arteriosklerose und seitdem werden auf der ganzen Welt Studien weitergeführt, um die Wirkstoffe Weins weiter zu erforschen.
TUIM® wird von Loacker Remedia® vertrieben und ist in der Apotheke erhältlich.